Weitere Kapitel zu diesem Thema:
- Osteoporoseschmerzen
- Was ist Osteoporose?
- Prävention
- Risiken
- Diagnose
- Therapie
Osteoporoseschmerzen
Osteoporose – diese Krankheit verbinden noch immer viele Menschen mit häufigen Wirbelbrüchen, Wirbelsäulenverkrümmung und quälenden Dauerschmerzen.
Aber Osteoporose, Knochenbrüche und chronische Schmerzen sind heute kein unabwendbares Schicksal mehr. Gerade in der Osteoporoseforschung und in der Schmerztherapie hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan: Die Experten verstehen die Vorgänge beim Knochenumbau und bei der Schmerzwahrnehmung heute wesentlich besser und können sie daher auch effektiver beeinflussen als noch vor etwa zehn Jahren.
Das beginnt schon beim Aufbau der maximalen Knochenmasse in jungen Jahren und der Erkennung von Risikofaktoren. Mit modernen Diagnosemethoden kann der Arzt den Knochenschwund inzwischen bereits lange vor dem ersten Knochenbruch feststellen. In diesem frühen Krankheitsstadium sind einige neue Osteoporose-Medikamente besonders wirksam: Der Knochenschwund wird meist nicht nur gestoppt, sondern in manchen Fällen sogar wieder rückgängig gemacht und die Krankheit somit vollständig geheilt.
Bei Patienten mit weiter fortgeschrittenem Knochenschwund verringern die Medikamente die Gefahr von neuen schmerzhaften Knochenbrüchen.
Für Patienten mit chronischen Schmerzen wird heute eine Schmerztherapie nach dem so genannten Stufenschema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen.
Dieses Behandlungskonzept sieht vor, die Schmerzmittel der Schmerzintensität anzupassen und sicherzustellen, dass der Patient weitgehend schmerzfrei leben kann. Dabei können auch so genannte stark wirksame Opioide verordnet werden, die sich in der Langzeittherapie als gut verträglich erwiesen haben. Wichtig ist es dabei, schon zu Therapiebeginn die Schmerzen effektiv zu lindern.
Die richtige Schmerztherapie ermöglicht es den Patienten, sich wieder mehr zu bewegen, aktiv am Leben teilzunehmen und damit erfolgreich gegen den Knochenschwund und weitere schmerzhafte Knochenbrüche vorzugehen.
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